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Zwei Brüder für den DHB-Nachwuchs
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Zwei Brüder für den DHB-Nachwuchs

Die Kieler Zukunftshoffnungen Johan und Henrik Rohwer

Beispiele von Handballer-Familien, in den zwei Brüder besonderes Talent mitbringen und sich gegenseitig motivieren, sind ein Klassiker. Im Hause Rohwer schrieben die Kieler Zukunftshoffnungen Johan und Henrik bei den ersten Maßnahmen der deutschen U-Nationalmannschaften in diesem Jahr jedoch eine besondere Geschichte. Dass zwei Brüder am gleichen Wochenende für den DHB-Nachwuchs auflaufen, ist ein Szenario mit absolutem Seltenheitswert.
„Es war ein Riesen-Glücksgefühl, eine Ehre für mich", beschreibt Johan Rohwer den Moment, in dem er Mitte Dezember die Einladung für das U20-Nationalmannschaftsturnier in Angers erhielt. Ein Glücksgefühl, das er mit dem drei Jahre jüngeren Bruder Henrik nur ein paar Tage später teilen konnte. „Ein toller, stolzer Moment kurz vor Weihnachten", wie er auf die Mitteilung zurückblickt, für die U18-Länderspiele in Polen nominiert zu sein. Die Geschichte der Rohwer-Brüder vereint neben dem Teil der Parallelen mit errungenen Turniersiegen bei den Premieren im DHB-Trikot auch den Part der ganz unterschiedlichen Vorgeschichten.
Die des beharrlichen Dauerarbeiters Johan, der sich nach längerer Verletzungspause mit einer Knieoperation im Jahr 2024 mit Willenskraft zurück kämpfte und sich nach ersten Nominierungen zu DHB-Lehrgängen bereits im U17-Alter jetzt auch seine ersten Länderspiele verdiente. „Es ist toll zu sehen, dass die Bundestrainer einen im Blick behalten haben", sagt er. Seit Herbst spielte der Rückraumlinke, der im November in Bern mit dem THW sein European-League-Debüt feierte und direkt auch einmal traf, in der A-Jugend-Bundesliga auf Top-Level und eilte mit den „Zebras" von Sieg zu Sieg. Schon als B-Jugendlicher gewann er mit der U19 von der Förde den DHB-Pokal, in dieser Saison wird die Mannschaft zu den Halbfinal-Kandidaten um die deutsche Meisterschaft gehandelt. Rohwer führt die Mannschaft als Leader-Typ an – auf und neben der Platte. Kiels A-Jugend-Trainer Felix Höppner sagt: „Körperlich befindet sich Johan über dem normalen A-Jugend-Niveau. Hier hilft ihm das Training mit der 1. Mannschaft weiter." Und die Phase während der Zwangspause im Jahr 2024. „Ich habe die Zeit für viel Krafttraining genutzt und an meiner Schnelligkeit gearbeitet. Das kommt mir heute zugute. Ich habe im athletischen Bereich große Fortschritte gemacht und denke, dass ich auch handballerisch wieder auf einem guten Level dabei bin", schildert der 18-Jährige. Auch bei U20-Bundestrainer Martin Heuberger hat Rohwer beim Turnier in Frankreich einen guten Eindruck hinterlassen: „Johan hat eine gute Dynamik aus dem Rückraum und ist in der Abwehr flexibel einsetzbar. Er wird weiter im Blickfeld unseres Kaders für die im Sommer stattfindende EM bleiben."
Ganz anders der Werdegang von Linkshänder Henrik Rohwer, der es im Express-Tempo in die Nationalmannschaft geschafft hat. Zwei Wochen lang hat er im F-Jugend-Alter Handball gespielt, sich anschließend aber für die Position im Fußball-Tor entschieden. „Ich hatte keine Gedanken mehr an Handball", erzählt er. Aber die Interessen verschoben sich. „Ich habe vor der C-Jugend wieder viel Handball geschaut, Spiele meines Bruder und der Profis. So habe ich wieder angefangen. Der Spaß ist geblieben, ich wollte besser werden und immer mehr machen", beschreibt der heute B-Jugendliche, der kurz vor Weihnachten mit Schleswig-Holstein den Deutschland-Cup in Kassel gewann und dabei ein finales Bewerbungsschreiben bei den DHB-Trainern abgab. Mit Treffsicherheit von der rechten Seite und Flexibilität auf allen Abwehrpositionen.
„Natürlich hilft es, wenn man sich mit dem Bruder über Erfahrungen austauschen kann, die er schon gesammelt hat", sagt Henrik Rohwer. Man spreche viel über das, was im Handball so alles passiert, aber nebenbei gibt’s immer noch viel Platz für Privates. Auch wenn sie jetzt Nationalspieler sind, bleiben die Rohwers immer noch die bodenständigen Jungs aus Altenholz.

(René Weiss)

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